mom and daughter solving a puzzle

Konzentration bei Kindern: Was Ernährung, Schlaf und Omega-3 wirklich leisten

Die Hausaufgaben liegen auf dem Tisch, aber nach wenigen Minuten wandert die Aufmerksamkeit schon wieder woanders hin. Viele Eltern fragen sich dann: Warum kann sich mein Kind nicht konzentrieren? Hilft die richtige Ernährung? Und braucht mein Kind vielleicht bestimmte Vitamine oder Omega-3?

Konzentration hängt nicht von einem einzelnen Nährstoff ab. Schlaf, Bewegung, Essen und Trinken sowie die Lernumgebung spielen zusammen. Bevor also nach „Brainfood“ oder einem Konzentrations-Booster gesucht wird, lohnt sich ein Blick auf das Gesamtbild.

Mein Kind kann sich nicht konzentrieren – ist das gleich ein Problem?

Nicht unbedingt. Kinder können ihre Aufmerksamkeit meist nicht so lange auf eine Aufgabe richten wie Erwachsene. Als grobe Orientierung werden für Fünf- bis Siebenjährige Konzentrationsphasen von bis zu etwa 15 Minuten, für Sieben- bis Zehnjährige etwa 20 Minuten und für Zehn- bis Zwölfjährige etwa 25 Minuten genannt.¹ Das sind keine festen Vorgaben: Interesse, Schwierigkeitsgrad und Ablenkungen beeinflussen die Aufmerksamkeit. Treten Konzentrationsprobleme jedoch über längere Zeit und in unterschiedlichen Situationen auf, können verschiedene Ursachen dahinterstecken – von Schlafmangel und Überforderung bis hin zu gesundheitlichen Gründen.

Was hilft Kindern, sich besser zu konzentrieren?

Oft lohnt sich zunächst ein Check der Grundlagen:

 

1) Schlaf: Für 6- bis 12-Jährige gelten etwa 9 bis 12 Stunden, für 13- bis 18-Jährige 8 bis 10 Stunden Schlaf innerhalb von 24 Stunden als Orientierung. Auch ein regelmäßiger Schlafrhythmus ist wichtig.²

 

2)Bewegung und Pausen: Für Kinder und Jugendliche werden täglich mindestens 90 Minuten Bewegung empfohlen; auch Alltagsaktivitäten wie der Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zählen dazu. Kurze Bewegungspausen können außerdem langes Sitzen bei den Hausaufgaben unterbrechen.³

 

3)Essen und Trinken: Regelmäßige Mahlzeiten versorgen den Körper über den Tag. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt für Schulkinder ein Frühstück zu Hause und je nach Tagesablauf ein weiteres Frühstück in der Schule. Wasser und ungesüßte Tees sind geeignete Durstlöscher.

 

4)Lernumgebung: Handy, Fernseher oder Spielzeug konkurrieren um Aufmerksamkeit. Ein vorbereiteter Arbeitsplatz und kleinere Aufgabenpakete können das Lernen überschaubarer machen.

Gibt es „Brainfood“ für Kinder?

Nüsse, Haferflocken, Beeren oder Fisch werden häufig als „Brainfood“ bezeichnet. Ein einzelnes Lebensmittel macht Kinder jedoch nicht automatisch konzentrierter. Entscheidend ist eine insgesamt ausgewogene Ernährung, die verschiedene Nährstoffe für körperliche und geistige Entwicklung liefert.⁴ Dazu gehören auch Fette und unter ihnen die Omega-3-Fettsäuren.

Warum ist DHA für das Gehirn wichtig?

Omega-3 umfasst verschiedene Fettsäuren. Im Zusammenhang mit dem Gehirn ist besonders DHA (Docosahexaensäure) interessant. Warum? Weil das Gehirn zu 10-15% aus DHA besteht.⁵ DHA ist ein wichtiger Baustein der Zellmembranen und kommt auch im zentralen Nervensystem vor. Vereinfacht gesagt gehört DHA damit zu den Stoffen, aus denen die Strukturen unserer Zellen aufgebaut sind, auch im Gehirn.⁶ DHA trägt bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei.

DHA unterstützt also die normale Gehirnfunktion, ist aber kein kurzfristiger „Lern-Booster“. DHA und EPA kommen direkt vor allem in fettreichem Fisch wie Lachs, Hering oder Makrele vor. Pflanzliche Omega-3-Quellen wie Leinöl, Rapsöl oder Walnüsse enthalten dagegen hauptsächlich ALA, die der Körper nur in begrenztem Umfang in EPA und DHA umwandelt.

Und wenn Fisch selten auf dem Teller landet?

Dann lohnt sich ein Blick auf die tatsächliche Ernährung: Wie häufig isst mein Kind Fisch und welche Omega-3-Quellen gehören sonst zum Speiseplan? Ein Nahrungsergänzungsmittel ist nicht automatisch notwendig, kann aber gerade bei sehr wählerischen Essern hilfreich sein. Auch Konzentrationsprobleme allein sind kein Hinweis auf einen Omega-3-Mangel. Bei einem vermuteten Nährstoffmangel oder anhaltenden Konzentrationsproblemen ist eine kinderärztliche Abklärung sinnvoll.

 

Soll Omega-3 ergänzend zur individuellen Ernährung aufgenommen werden, bieten die Möller’s Omega-3 Gelee-Fische eine Möglichkeit für Kinder ab 3 Jahren. Zwei Gelee-Fische täglich liefern unter anderem DHA und Vitamin D. DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und normalen Sehkraft bei. Vitamin D wird für das normale Wachstum und die Entwicklung der Knochen bei Kindern benötigt und trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Mit zwei Gelee-Fischen täglich, einem leckeren Erdbeergeschmack und ohne Zuckerzusatz lässt sich die Ergänzung unkompliziert in eine bestehende Alltagsroutine integrieren.

Fazit: Konzentration braucht mehr als einen Nährstoff

Schlaf, Bewegung, Ernährung, Flüssigkeit und eine passende Lernumgebung bilden die Basis für einen konzentrierten Alltag. Auch Omega-3 ist Teil der Ernährung: DHA ist ein wichtiger Baustein des Gehirns und trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei.

Statt nach dem einen „Brainfood“ zu suchen, lohnt sich deshalb der Blick auf das Gesamtbild – und darauf, welche Nährstoffquellen regelmäßig auf dem Teller landen.