Weltherztag: 5 kleine Gewohnheiten für einen herzbewussten Alltag

Unser Herz arbeitet Tag für Tag, Nacht für Nacht und das ein Leben lang. Rund 100.000-mal schlägt es täglich¹ und pumpt dabei Blut durch unseren Körper. So werden Organe und Gewebe mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt. Gleichzeitig transportiert das Blut Stoffwechselprodukte wie Kohlendioxid wieder ab.

Trotz dieser zentralen Aufgabe schenken wir unserem Herzen im Alltag oft wenig Aufmerksamkeit. Genau hier setzt der Weltherztag am 29. September an: Er soll weltweit auf die Bedeutung der Herz-Kreislauf-Gesundheit aufmerksam machen und dafür sensibilisieren, wie wichtig Prävention und ein herzbewusster Lebensstil sind. Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen.² Viele Risikofaktoren lassen sich dabei beeinflussen und genau deshalb lohnt es sich, schon früh auf die eigene Herzgesundheit zu achten.

Was hält unser Herz fit?

Herzgesundheit lässt sich nicht auf einen einzelnen Faktor reduzieren. Vielmehr spielen verschiedene Bereiche unseres Alltags zusammen: regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Erholung und der Verzicht auf Rauchen können dazu beitragen, das Herz-Kreislauf-System langfristig zu unterstützen.³ Auch Faktoren wie Blutdruck, Blutfettwerte und Körpergewichten stehen in engem Zusammenhang mit der Herz-Kreislauf-Gesundheit. Deshalb geht es beim Thema Prävention nicht darum, von heute auf morgen alles zu verändern. Vielmehr können viele kleine, regelmäßige Entscheidungen einen Unterschied machen.

 

1. Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung

Unser Herz ist ein Muskel und regelmäßige körperliche Aktivitäten fordert das Herz-Kreislauf-System. Bei körperlicher Aktivität schlägt das Herz schneller und pumpt mehr Blut durch den Körper, um die arbeitenden Muskeln mit Sauerstoff zu versorgen. Wer regelmäßig aktiv ist, kann dadurch unter anderem einen normalen Blutdruck unterstützen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Dabei muss es nicht immer das intensive Training im Fitnessstudio oder der lange Lauf sein. Auch zügiges Gehen, Radfahren, Treppensteigen oder kleine Bewegungspausen im Alltag bringen mehr Aktivitäten in den Tag. Die WHO empfiehlt Erwachsenen mindestens 150 bis 300 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche.⁴

 

2. Herzbewusst essen und die richtigen Fette nicht vergessen

Was wir täglich essen, beeinflusst mehrere Faktoren, die für unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit relevant sind, beispielsweise Blutdruck, Blutfette und Körpergewicht. Deshalb empfiehlt die Deutsche Herzstiftung eine mediterran orientierte Ernährung mit viel Gemüse und Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Nüssen und pflanzlichen Ölen.⁵

 

 

Auch Fisch gehört dazu. Fettreicher Seefisch wie Lachs, Hering oder Makrele liefert die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Diese sind auch für die Herzfunktion interessant: EPA und DHA tragen bei einer täglichen Aufnahme von insgesamt 250 mg zu einer normalen Herzfunktion bei.⁶

 

Doch nicht bei jedem landet regelmäßig Fisch auf dem Teller. Wenn das auch bei dir so ist, können die Möller’s Omega-3 Kapseln Hochdosiert eine praktische Ergänzung sein. Bereits eine Kapsel enthält 660 mg Omega-3-Fettsäuren, darunter 320 mg EPA und 240 mg DHA.

Die Kapseln lassen sich unkompliziert mit einer bestehenden Gewohnheit verbinden zum Beispiel mit einer täglichen Mahlzeit. So lässt sich EPA und DHA regelmäßig in die Ernährung integrieren, auch wenn Fisch im Alltag nur selten gegessen wird.

 

3. Dein Herz braucht eine Pause

Stress ist zunächst eine ganz normale Reaktion unseres Körpers. In einer akuten Stresssituation werden unter anderem Stresshormone ausgeschüttet: Das Herz schlägt schneller, die Gefäße reagieren und der Blutdruck kann vorübergehend steigen. So stellt sich der Körper kurzfristig auf eine Herausforderung ein.

Problematisch kann es werden, wenn Belastung dauerhaft anhält und Erholung zu kurz kommt. Chronischer Stress wird mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Erholung ist deshalb mehr als „Nichtstun“. Bewegung, ausreichend Schlaf, soziale Kontakte oder bewusst eingeplante Ruhephasen können dabei helfen, Belastung und Erholung im Alltag besser auszubalancieren.⁷

Fazit: Herzgesundheit beginnt lange vor Beschwerden

Der Weltherztag findet nur einmal im Jahr statt unser Herz arbeitet dagegen jeden Tag rund um die Uhr. Die gute Nachricht: Einige wichtige Einflussfaktoren auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit liegen in unserem Alltag. Regelmäßige Bewegung, weniger langes Sitzen, eine ausgewogene Ernährung, ggf. eine zusätzliche Zufuhr von Omega-3, ausreichend Erholung und der Verzicht auf Rauchen sind keine kurzfristige „Herzkur“, sondern Gewohnheiten, die langfristig zählen. Und auch dabei gilt: Es muss nicht alles auf einmal passieren. Ein zusätzlicher Spaziergang, eine ausgewogenere Mahlzeit oder eine neue Routine sind bereits ein Anfang.